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Berufung finden: Mann und Frau -- 22. Jan 2006





Berufung finden hat damit zu tun, Gottes Schöpfung für uns zu entdecken und zu leben.

Stunde des Siegers - Gott hat mich schnell gemacht. Ich fühle seine Freude, wenn ich renne.

Mann und Frau ist im Kern unseres Wesens. Beeinflusst wie wir denken, uns verhalten usw. Daher wichtig für Berufung.

Zwei Extreme im biblischen Verständnis von Mann und Frau:
- Klassenunterschied: Mann und Frau sind total unterschiedlich. Position im Mittelalter.
- Gleichheit: Mann und Frau sind gleich und alle Unterschiede sind kulturbedingt.
Unsere Position: wir sind komplementär gemacht, spiegeln gemeinsam Gottes Ebenbild wieder, und haben unterschiedliche Rollen: Männer sind Männer und Frauen sind Frauen.

Schöpfung - 1. Mose 2
Mann wird zuerst gemacht und bekommt einen Auftrag - Männer arbeiten gerne (und alleine)
Es ist nicht gut, dass der Mann allein ist - alleine sind wir nicht Abbild Gottes
Mann benennt die Tiere - Auftrag, Autorität über Schöpfung auszuführen
Gott macht die Frau aus dem Mann - an der Seite ist der Platz der Frau, nicht vorne, hinten oder unten
Gott macht die Frau als Gehilfin - das ist nicht abwertend. Der Heilige Geist heißt Beistand.
Als der Mann die Frau sieht, benennt er sie - hat Autorität, die zu passen scheint.
Erste Begegnung der Frau ist Beziehung - größerer Fokus und Selbstdefinition von Frauen.
Sündenfall zunächst durch Eva, Schuld bei Adam - Wo bist du an Adam. Er war nicht abwesend, sondern dabei und passiv (das ist immer schlecht)
1. Kor 15 - durch Adam kam die Sünde in die Welt.
Sündenfall belegt die Beziehung mit Fluch - Perversion von etwas Gutem. Die Rollen werden mit negativen Konsequenzen belegt.

Jesus - wie geht der Chef damit um?
Bezieht Frauen in den Dienst ein, gibt ihnen Würde, behandelt sie cross-cultural.
Als Apostel beruft er (nach einer Nacht Gebet) 12 Männer und 0 Frauen.

Galater 3,28 - ist der Unterschied nicht kulturbedingt?
Gal 3,28 spricht von der Auflösung der Unterschiede zwischen Mann und Frau.
Galater bezieht sich auf Rechtfertigung vor Gott - in diesem Zusammenhang gibt es keinen Unterschied zwischen Mann und Frau. Galater bezieht sich nicht generell auf Lebenswandel, Familie oder Gemeinde.

Epheser 5,21 ff - die Rollen in der Familie
V21 - Mann und Frau sollen sich gegenseitig unterordnen. Diese Unterordnung hat unterschiedliche Qualitäten und Auswirkungen.
Der Mann ordnet sich unter, indem er sein Leben für die Frau gibt. Jesus zeigte richtiges Mannsein am Kreuz. Das Problem von vielen Männern heute ist, dass sie ihren Arsch nicht hochkriegen. Die besondere Herausforderung für Männer ist Passivität ? dabei sein, ohne aktive mitzuwirken (wie Adam beim Sündenfall).
Die Frau ordnet sich unter, indem sie ihren Mann ehrt. Der Kontext von Epheser ist in den Kapiteln 3-6 auf Lebenswandel (es geht also konkret um Ehe). Das Argument für die Unterordnung ist Christus und Gemeinde (also etwas, das über Kultur und Zeit steht). Die besondere Herausforderung für Frauen ist Entehrung - in Beziehungen sein, aber innerlich Widerstand leisten und durch Worte die Ehre des Mannes untergraben.

1. Kor 11 - Frauen prophezeien
Frauen werden klar aus mitwirkend in der Gemeinde gesehen (hier im Sinn von Prophetie und öffentlichem Gebet). Das sollten sie in Unterordnung tun. Die Sache mit Haaren und Bedeckung ist unklar. Das Argument dabei ist scheinbar kulturell (lehrt euch nicht die Natur? --> ist es in eurer Kultur nicht so?)

1. Kor 14 - Frauen lernen
Frauen werden aufgefordert zu lernen. Das war Kultur-unüblich. Lernen ist nie nur theoretisches Wissen, sondern Lebensformung und Anwendung.
Das Lernen soll in Unterordnung stattfinden. Begründung ist das Gesetz (Wort Gottes).
Schweigen - wird argumentiert, dass es in allen Gemeinden so ist à kulturelles Argument.

1. Tim 2 - Männer leiten die Gemeinde
Frauen sollen wiederum lernen - kultur-unüblich und fördernd.
Frauen sollen nicht die Leitung in der Gemeinde haben (Leiten und Lehren). Die Begründung geht auf Adam und Eva zurück (also nicht Kultur, sondern ursprüngliche Intention). Adam wurde zuerst geschaffen - er hat Autorität bekommen. Eva danach - sie ist die Gehilfin, mit der alles rund läuft.

Konsequenz
Männer - sollen ihren Platz einnehmen, aktiv sein, ihr Leben für andere geben. Schützen, Führen, Versorgen.
Frauen - sollen Führung annehmen, bestätigen, nähren und hervorbringen.
Gemeinde - Leitung in der Gemeinde wird von Männern übernommen. Älteste sind da klar, Predigen relativ klar, Hauskreisleitung als Tendenz zu verstehen. Viele Antworten müssen im Einzelfall gefunden werden, da die Bibel da auch nicht spezifisch isst.

Einordnung
Wir sehen dies als sekundär an. Das bedeutet, dass wir nicht auf Gleichförmigkeit aus sind, mit Spannungen leben können und eine eigene Meinung einladen. Primär ist aber der Umgang mit der Bibel - wer nur eine oberflächliche Meinung hat oder noch nie Anhand der Bibel reflektiert hat, sollte das unbedingt tun. Römer 12,2 sagt, dass wir vom Verständnis der Welt transformiert werden müssen, um Gottes Willen zu erkennen. Wir sind eine Gemeinde, die mit Punkten lebt (centered set - das Zentrum ist Jesus und es gibt viel Raum für unterschiedliche Richtungen) und nicht mit Kreisen (bounded set - Gemeinde zieht einen Kreis, der auch gleiche Meinungen bei den Mitgliedern bedingt).

veröffentlicht von marlster am 29.1.06

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