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Zugänge zu Gott: ein einfacher Schritt nach vorne -- 26. März 2006





Glaube hat zum einen mit den harten Fakten zu tun - ob es einen Gott gibt oder nicht. Zum anderen aber mit dem Zugang zu Gott - ob er wirkt, zugänglich ist und eine aktive Rolle spielt. Dieser Zugang finden Menschen oft über konkrete Hilfsmittel - Anbetungslieder, Psalmen, Gebete etc.

Eugene Peterson meint, dass Gebet wie Werkzeuge sind. Sie helfen dem Menschen, in Kontakt mit Gott zu treten. Sein ausführliches Zitat ist hier. Das Vaterunser ist so ein Werkzeug. Beachtlich daran sind 3 Dinge:

  • Nur ein einziges Mal in der Bibel fragen die Jünger Jesus, dass er sie etwas lehren soll: Lehre uns beten. Anscheinend war das so eine Kraft und so anders in seinem Leben, dass sie mehr darüber wissen wollten.

  • Im Vorspann zum Vaterunser (Mat 6,1-5) wird davor gewarnt, beim Beten rumzulabern oder es mit falscher Motivation zu tun. Beten sollte direkt sein. Wenig und ehrliche Worte.

  • Als Basis fürs Beten dient, dass Gott schon weiß was wir brauchen. Das bringt Beten in eine ganz andere Dimension.


Das Vaterunser deckt die wesentliche Elemente im Gebet ab. Man kann sich an den einzelnen Inhalten langarbeiten, um umfassend und direkt zu beten. Die einzelnen Zeilen sind wie Überschriften, die dann mit Leben ausgefüllt werden können. Das Hexagon des Gebets sieht so aus.

Der Charakter des Vaters
Gebet beginnt damit, dass wir uns auf Gott ausrichten. Das ist im Gegensatz zu unseren Gefühlen, Gedanken oder Ideen. Besonders auf den Vater zu schauen ist Kern im Gebet. Dazu kam Jesus, um uns den Vater zu offenbaren (Joh 17,3). Wir können das durch Anbetung tun, oder einfach indem wir aussprechen, was Gott uns bedeutet.

Das Reich des Vaters
Wir laden Gott ein, dass er in unserem Umfeld wirkt. Die Theorie ist, dass diese Welt verdorben ist und Gott sein Wirken jetzt schon auf die Erde bringt, was eigentlich erst fürs Paradies vorgesehen war. Es passieren also Heilungen, Wunder, Wiederherstellung, Frieden, Harmonie, Heiligung, weil Gottes Reich zu uns kommt.

Die Versorgung des Vaters
Wir bitten darum, dass Gott uns versorgt. Auch Leute, die das nicht beten, haben zu essen. Allerdings haben sie oft den Stress, die Aufgaben in ihrem Leben selbst lösen zu müssen. Die Last ist auf ihren eigenen Schulten. Im Gebet geben wir das an Gott ab und erleben so alles als Geschenk. (Beeindruckend ist das Buch Progress Paradox – wie die Welt besser wird und Leute sich schlechter fühlen).

Die Vergebung des Vaters
Wir bauchen immer wieder Reinigung und Neuausrichtung an den Standards Gottes. Wenn wir das nicht tun, bauen wir eine Distanz zu uns und zu Gott auf. Das bedeutet Stress und Schwierigkeit, Gott wahrzunehmen.

Die Führung des Vaters
Versuchung ist real. Es gibt etwas, das uns dauernd von Gott wegbringen will. Versuchung ist alles, was alternativen zu Jesus bildet. Selbst das Gute kann Versuchung sein und uns in eine Sackgasse führen. Das Gegenmittel ist, uns der Führung Gottes anvertrauen.

Der Schutz des Vaters
Letztlich brauchen wir Gottes Schutz. Die Welt will uns die Freude, das Leben, die Hoffnung und Energie rauben. Wir brauchen Gottes wachsames Auge, um nicht aus der Bahn zu gleisen.

Ein paar Tips, um das praktisch umzusetzen:
  • Schließ die Tür hinter dir zu
    Wir brauchen einen Ort, wo wir Gott begegnen können. Häufig ist der größte Feind unsrer Zeit mit Gott das ganz praktische – wir werden abgelenkt oder können die Aufmerksamkeit nicht aufbringen. Daher müssen wir uns Raum schaffen – ob eine Ecke zu Hause, ein Spaziergang, eine Kirche, egal.

  • Bringe all deine Anliegen täglich vor Gott
    Gott wirkt an unseren Leiden und Leidenschaften. Wenn wir sie nicht täglich zu Gott bringen, wachsen sie uns über den Kopf und werden zu Lasten. Wenn wir unsere Lasten und Ambitionen täglich vor Gott bringen, erleben wir sein Wirken dadurch und werden davor bewahrt, irgendwann von einem Holzweg umkehren zu müssen.

  • Bete mit anderen (erfahrenen) Leuten zusammen
    Gebet lernt man indem man es tut. Leute, die schon länger mit Gott unterwegs sind, haben oft Erfahrungen von denen wir lernen können. Mit anderen beten hilft sowohl bei der Aufmerksamkeit als auch bei der Herzenshaltung und Offenheit zu Gott.



veröffentlicht von marlster am 3.4.06

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