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Vorwärts scheitern: ein Wort macht den Unterschied -- 3.Juni 2006

?Der Weg zur geistlichen Reife ist, Ja zu Gott zu sagen,? meint Henri Nouwen. Das Ja-Sagen zu Gott ist die Grundlage, dass wir ein Leben mit ihm anfangen können, und auch der Weg, wie Wachstum stattfindet. Das Ja zu Gott steht im Gegensatz zu einem Nein oder Vielleicht. Es ist eine Hinwendung zu Gott und kleine Schritte auf ihn zu.
Ausgangspunkt für unsere Reaktion zu Gott ist sein Ja zu uns. ?Alle Verheißungen sind Ja in Christus,? heißt es im Korinther. Gott ist uns positiv zugewandt, er will uns, er bestätigt uns. Auf dieser Grundlage sagen wir unser Ja zu ihm.
David ist ein gutes Beispiel dieser Haltung. Nach seinem Ehebruch mit Batseba wurde sie schwanger von ihm. Es wird klar, dass das Kind nicht leben wird, aber David betet und fastet trotzdem für das Leben des Kindes. Als das Kind stirbt, geht David direkt in den Tempel, um Gott anzubeten. Seine Reaktion war ein klares Ja zu Gottes Wegen, obwohl diese nicht in seine eigenen Vorstellungen gepasst haben.
Muss ich immer Ja zu Gott sagen? Man kann natürlich immer selbst abwägen, welchen Weg man gehen will. Allerdings liegt im Ja zu Gott der Schlüssel zu Wachstum und Erfüllung. Die anderen Wege legen die Last des Schicksals auf unsere eigene Schulter.
Ist das für jeden? Ja, das gilt nicht nur für ambitionierte Menschen oder Pastoren. Es ist die Theorie der kleinen Schritte. Egal, wo man anfängt, man kommt durch das Ja zu Gott seiner eigenen Bestimmung näher und wächst in der Beziehung mit Gott. Mutter Theresa hat diese Theorie der kleinen Schritte konsequent umgesetzt, und hat von den Resultaten für sich und viele andere Menschen profitiert.
Lebe in Ja in dem, was du erkannt hast Wir sind immer limitiert und wissen und können nicht alles. Wir sind nicht herausgefordert, ungestellt Fragen zu beantworten oder den Helden zu spielen. Aber manche Fragen stellen sich uns und wir erkennen Dinge. Zu diesen Ja zu sagen erweitert unsere Erkenntnis und ebnet den Weg zu Gott. Zu diesen nicht Ja zu sagen, lässt uns auf der Stelle treten.
Lebe ein Ja in deinen Lebensumständen Das Leben fängt nicht erst irgendwann an, sondern hier und jetzt. Deine Lebenssituation ist von Gott gegeben oder erlaubt und bietet dir viele Möglichkeiten. Diese kannst du annehmen und entdecken, indem du dich darauf einlässt und nicht auf die perfekte Situation und perfekte Zeit wartest.
Sag ein aggressives Ja zu Herausforderungen und zum Dienen Durch Herausforderungen und Dienst passiert der Wachstum. 2. Timotheus 2,2 spricht von der Strategie für Gemeinde: Lehre Menschen, die andere lehren, andere zu lehren. Es ist im Weitergeben und Umsetzen, dass wir die Kraft von Gott erleben. John Wimber sagte: die Bibel ist das Menü, die Mahlzeit ist die Umsetzung. Keiner wird dadurch wachsen, dass man immer schön brav in den Gottesdienst kommt. Es ist aber eine natürliche Tendenz, träge und risikoarm zu sein. Daher ist es wichtig, bewusst Herausforderungen zu suchen, und mit seinen Gaben zu dienen.
veröffentlicht von marlster am 16.6.06 0 Kommentare:
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