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von Jesus lernen: kann ich Gottes Reich erleben? -- 5. August 2006

Manchmal scheint es so, dass wir gerne mit der Kraft Gottes in Berührung kommen würden, es aber nicht können. So als ob man vor einer Scheibe steht und tolle Dinge dahinter sieht, aber nicht rein kann.
In Markus wird berichtet, wie Jesus das Reich Gottes brachte und dadurch die tollen Sachen Gottes den Menschen zugänglich wurden. Das Paradies ist zum berühren nahe. In Markus 1,40-2,12 werden die Geschichte von 2 Personen erzählt, die eher zu den Leuten zählen, die die tollen Dinge von außen betrachten: ein Aussätziger und ein Gelähmter.
Der Aussätzige ist jemand, der Lepra hat, eine Krankheit, die die Haut verfaulen lässt. Leprakranke war damals unrein, musste außerhalb der Orte wohnen und überall, wo sie hingingen, zuerst laut "unrein" rufen, damit sie nicht mit anderen Leuten in Berührung kommen. Als Jesus an dem Aussätzigen vorbei kommt, bittet dieser ihn um Heilung. Jesus berührt ihn und heilt ihn. Er trägt ihm auf, es nicht weiter zu erzählen, sondern sich dem Priester zu präsentieren. Die Berührung von Jesus verändert sein Leben und stellt ihn wieder her.
Der Gelähmte ist offensichtlich begrenzt. Er kann nicht laufen und damit ist sein Leben beschränkt und er ist gehindert. Seine Freunde tragen ihn zu Jesus, weil sie sich erhoffen, dass damit seine Krankheit besser wird. Und tatsächlich greift Jesus ein und stellt sein Leben wieder her. Jesus ist der Spezialist für Heilung und Wiederherstellung. Er arbeitet gerne an kaputten Dingen. Wie können wir also von Außenseitern zu Insidern werden? Wie kann die Kraft Gottes in unserem Leben wirken? Wie erleben wir das Reich Gottes?
Sprich mit Jesus über deine Probleme Beide Kranke fanden ihren Weg zu Jesus. Der eine wurde von seinen Freunden unterstützt, der andere schaffte es allein. Aber beide mussten aktiv zu Jesus gehen. Manchmal wenn man krank, benachteiligt oder unfähig ist, verfällt man in Selbstmitleid. Die anderen sollten sich doch besser verhalten, denkt man. Aber um aus den Problemen raus zu kommen, muss man sie aktiv angehen, und mit Jesus darüber reden.
Merke auf kleine Herausforderungen Jesus gab beiden Personen kleine Schritte, die für ihre Heilung wichtig waren. Dem Aussätzigen sagt er, er soll sich dem Priester zeigen statt groß zu verkündigen. Warum? Vielleicht weil er sein ganzes Leben ein Außenseiter war und jetzt erst mal lernen musste, in Gemeinschaft zu leben. Zum Gelähmten sagte er, er soll seine Matte nehmen und aufstehen. Das ist auch leicht peinlich, wenn man die letzten Jahre nicht gelaufen ist und nicht mehr weiß, wie das geht. Aber Jesus spricht oft in unsere Situation und zeigt uns Schritte, die wir dann gehen müssen.
Isoliere dich nicht Wenn man nicht mit Gott in Kontakt kommt, oder Unglück im Leben hat, besteht die Gefahr, sich zurückzuziehen. Das war für den Gelähmten lebenswichtig, sich nicht zu isolieren. Seine Freunde haben ihm geholfen, Jesus zu begegnen. Alleine hätte er es nicht geschafft. Wir sollten darauf achten, uns nicht zu isolieren.
Widerstehe Neid und Kritik Wenn es nicht so läuft, fängt man oft an, Dinge zu kritisieren. Die Pharisäer waren schnell dabei, die Heilung des Gelähmten zu attackieren. Wo immer Gott wirkt, wird schnell darauf mit Kritik reagiert. Bewahre dich davor, andere zu beneiden (ist eins der 10 Gebote) oder andere zu kritisieren, weil es bei dir nicht so läuft.
veröffentlicht von marlster am 14.8.06 0 Kommentare:
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