Das erste Mal hier
was ist zu erwarten
was ist Vineyard?
Freikirche?
evangelisch?
Bericht eines Besuchers
Über uns
Anfahrt
was wir glauben
wer leitet
in den medien
unsere 7 Träume
Innensicht
lebende Geschichte
Predigt Podcast
Gemeinschaften
- EOS
- freiraum
- patchwork
- echt
- daheim in mannheim
Gründungen
- Frankfurt
- Mannheim
- Eppingen
- Hassberge
Bilder
Veranstaltungen
Kalender & Termine
psalm 2009
psalm 2010
Connect
interner Bereich
Gruppenfragen
mitarbeiten
infomails
kleingruppen
allerlei infos
coaching

von Jesus lernen: warum Religion nichts bringt -- 12. August 2006



Es ist häufig eine Reaktion, wenn man mit Gott was erlebt, dass es Gegenwind gibt. Überraschenderweise ist es die Religion (oder der religiöse Geist), der gegen das Wirken Gottes ist.

In Markus wird berichtet, wie Jesus das Reich Gottes auf Erden einläutet. In seinem Wirken kann man die tollen Dinge Gottes hautnah erleben. Nachdem die ersten Heilungen aufgetreten sind, tritt der Gegenwind anhand von Religion ein. Markus erzählt 4 Geschichten, die das verdeutlichen.

Markus 2,13-17: Zöllner
Jesus begegnet dem Zöllner Levi, der von dieser Begegnung so angetan ist, dass er eine Party für Jesus und seine Freunde schmeißt. Die Zöllner waren damals nicht sehr hoch angesehen. Sie haben für die römische Besatzungsmacht Steuern eingezogen, und sich auch selbst bereichert. Sie waren eher unpopulär. Als Jesus mit ihnen Gemeinschaft hat, bekommt er Gegenwind von den Pharisäern und anderen Theologen. Jesus reagiert darauf, dass er für die Kranken da ist, nicht die Gesunden.

Markus 2,18-22: Fasten
Die Pharisäer attackieren Jesus, weil seine Jünger nicht fasten, wie das sonst der Brauch bei religiösen Leuten ist. Jesus sagt, es gibt eine Zeit zu fasten, aber jetzt ist es Zeit zum Feiern. Der Grund ist, dass der Bräutigam (damit meinte er sich selbst) jetzt da ist. Dazu meint er, dass neuer Wein nicht in einen alten Schlauch soll. Denn neuer Wein reift, bewegt sich und gärt, und würde einen starren Schlauchen zum Platzen bringen. Das Reich Gottes passt nicht in starre religiöse Formen.

Markus 2, 23-28: Essen am Sabbath
Jesus geht mit seinen Jüngern durchs Land und als diese Hunger bekommen, nehmen sie sich vom Getreide auf dem Feld. Damals mussten die Bauern am Rande der Felder ein paar Ähren stehen lassen, um genau solche Hungernden damit zu versorgen. Aber die Pharisäer werfen Jesus und seinen Jüngern vor, dass sie am Sabbath arbeiten. Jesus meint dazu, dass der Sabbath für den Menschen da ist, nicht umgekehrt.

Markus 3,1-6: Heilung am Sabbath
Jesus ist im Tempel und sieht einen Mann mit einer vertrockneten Hand. Er geht hin und heilt ihn, obwohl er weiß, dass die Pharisäer ihn beobachten und was dagegen haben. Das bringt die Theologen auf die Palme und sie wollen ihn von nun an Töten.

Es ist erstaunlich, dass der größte Gegenwind gegen das Wirken Gottes aus religiösen Kreisen kommt. Aber nicht nur andere haben das Problem, der religiöse Geist kann auch in uns selbst sein. Zeichen für den religiösen Geist sind:
  • Elitär: man denkt von sich höher als von anderen. Die Pharisäer dachten, die Zöllner sind unreines Pack. Jesus betont, dass er nicht für Gesunde da ist, sondern für Kranke.

  • Misstrauisch: man ist suspekt gegen Freiheit und Freude. Die Pharisäer versuchten, Fehler in allen möglichen Dingen zu finden. Dagegen hatten die Jünger alles hinter sich gelassen, waren frei und wurden trotzdem mit Nahrung versorgt.

  • Freudlos: man leidet unter der Last der Religion. Religiöse Menschen haben das Gefühl, sie kämpfen sich ab und können auch anderen nichts gönnen. Jesus betont aber, dass mit seiner Gegenwart eine Feier beginnt.


Wie kann man also das Wirken Gottes als Geschenk annehmen? Wo bewahrt man sich davor, in Religion zu fallen?

Freue dich an den Wegen, die Gott dir gibt
Das Ziel von allen religiösen Übungen ist Jesus. Es geht nicht um einen willkürlichen Standard, sondern um den Nutzen. Und der Nutzen ist die Beziehung zu Jesus. Was für den einen gut funktioniert, mag für andere nicht passen. Folge dem Weg, der dich zu Jesus führt, und geh in oft und gern!

Sei dankbar in allen Dingen
Dankbarkeit ist das Gegenmittel zu Verbissenheit. Wer dankbar ist, nimmt das Leben als Geschenk von Gott an. Jesus hat zugesagt, dass er gerne und gut versorgt (Mat 6,27-34). Freue dich daran und bring dich in eine Stellung, um oft und viel von ihm zu empfangen.

Höre auf Gottes Stimme
Wir können Gott nur hören, wenn wir in Beziehung mit ihm sind. Es ist wie ein Test unsrer geistlichen Temperatur. Man kann sich viel vormachen, aber wenn Gott spricht, dann passieren Dinge. Hebräer 4,7 spricht davon, dass wir heute seine Stimme hören können, die uns dann in die Ruhe führt. Mach es dein Ziel, ihn um seine Meinung zu fragen, dich auf seine Stimme einzulassen, und an seinen Worten festzuhalten.

veröffentlicht von marlster am 14.8.06

Kommentar veröffentlichen

0 Kommentare:


home | vineyard heidelberg e.V. - freie christliche gemeinde | steubenstr.17 - 69210 heidelberg