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von Jesus lernen: was hat Jesus getan? -- 29. Juli 2006

Den Charakter einer Person erkennt man neben ihren Worten an ihren Taten. Was hat Jesus getan und wie passte das zu seinen Worten? In Markus kommt Jesus auf die Bildfläche und redet vom Reich Gottes. Gleich danach passiert folgendes (Markus 1,21-34): Und sie gingen hinein nach Kapernaum; und alsbald am Sabbat ging er in die Synagoge und lehrte. 22Und sie entsetzten sich über seine Lehre; denn er lehrte mit Vollmacht und nicht wie die Schriftgelehrten. a 23Und alsbald war in ihrer Synagoge ein Mensch, besessen von einem unreinen Geist; der schrie: 24bWas willst du von uns, Jesus von Nazareth? Du bist gekommen, uns zu vernichten. Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes! 25Und Jesus bedrohte ihn und sprach: Verstumme und fahre aus von ihm! 26Und der unreine Geist riß ihn und schrie laut und fuhr aus von ihm. c 27Und sie entsetzten sich alle, so daß sie sich untereinander befragten und sprachen: Was ist das? Eine neue Lehre in Vollmacht! Er gebietet auch den unreinen Geistern, und sie gehorchen ihm! 28Und die Kunde von ihm erscholl alsbald überall im ganzen galiläischen Land. 29Und alsbald gingen sie aus der Synagoge und kamen in das Haus des Simon und Andreas mit Jakobus und Johannes. 30Und die Schwiegermutter Simons lag darnieder und hatte das Fieber; und alsbald sagten sie ihm von ihr. 31Da trat er zu ihr, faßte sie bei der Hand und richtete sie auf; und das Fieber verließ sie, und sie diente ihnen. 32Am Abend aber, als die Sonne untergegangen war, brachten sie zu ihm alle Kranken und Besessenen. 33Und die ganze Stadt war versammelt vor der Tür. 34Und er half vielen Kranken, die mit mancherlei Gebrechen beladen waren, und trieb viele böse Geister aus und ließ die Geister nicht reden; denn sie kannten ihn.
Das erste, was die Leute an seinen Worten merken, ist seine Kraft. Da ist Dynamik da. Es passiert was, es bewegt sich was. Er redet von einer "Guten Nachricht" und dann tut er "Gute Taten". Was sind diese Gute Taten genau? Er trieb einen bösen Geist aus und heilte eine Kranke Person. Was bedeutet das? Dafür ist es hilfreich, das Verständnis der Menschen damals zu beleuchten.
Nach ihrem Verständnis lebte man in einem Zustand, der schlechter war als das Ideal. Das hier und jetzt war getrennt vom Paradies, auf das man wartete.

Der Grund dafür war, dass es in der Welt das Böse gibt. Das drückt das Leben hier nach unten und lässt die Menschen unter den Konsequenzen leiden. Das Böse herrscht, weil sich die ersten Menschen von Gott entfernt haben und damit die Trennung zu ihm aufbauten.

Am Anfang war alles auf einer Ebene mit Gott. Noch bevor die Menschen da waren, gab es himmlische Wesen: Engel. Da gab es 3 Hauptchefs: Michael, Gabriel und Luzifer. Der eine Oberengel Luzifer dachte sich dann eines Tages, dass er gerne den Platz von Gott hätte. Als das rauskam, stieß Gott den Luzifer mit seinen Truppen aus dem Himmel. Daraus wurde der Teufel mit den Dämonen.

Die herrschen jetzt auf der Erde, wo auch wir Menschen sind. Jetzt leiden wir unter deren negativem Einfluß. Daher gibt es so viel Leid, Tod, Krankheit, Stress, Entfremdung usw.

Jesus kam jetzt, um diesen Einfluss des Bösen aufzuheben. Der Kontrast wird klar in Johannes 10,10: "Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen." An anderer Stelle macht Jesus seinen Auftrag direkt so klar (Matthäus 12,28): "Wenn ich aber die bösen Geister durch den Geist Gottes austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen." Das Austreiben der Bösen Geister ist also Zeichen, dass Gottes Reich hier ist. Und letztlich bringt Jesus seinen Auftrag auf den Punkt (1. Johannes 3,8): "Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre." Die Taten Jesu zeigen also die Herrschaft Gottes über das Böse an. Sie demonstrieren das Reich Gottes und das Ende der Herrschaft des Teufels.
Drei Tipps, was das für uns bedeuten könnte:
1. Bekräftige deine Loyalität zu Jesus Das Reich Gottes bedeutet die Herrschaft Gottes. Herrschaft, bedeutet, dass jemand Wort führt und andere sich dem unterordnen. Jesus hat den Anspruch, dein König zu sein. Wenn du seine Autorität anerkennst, kommt sein Reich. Er hat zugesagt, dass wenn wir ihn zuerst suchen, wird uns alles sonst gegeben werden. (Matthäus 6,33)
2. Lade Gottes Gegenwart in deine Probleme ein Es ist nicht immer ganz klar, warum Probleme bestehen. Vielleicht sind es einfach schlechte Entscheidungen, vielleicht der Teufel. Jesus Spezialität ist Restauration und Erfrischung. Er kam wegen Problemen. Er macht alles: körperliche, seelische, vergangene Probleme. Alles.
3. Rechne aktiv mit Gottes Wirken im Alltag Häufig wartet Gott darauf, dass wir ihn einladen. Das kann bei den banalsten Sachen sein. Wenn wir ihn einladen, hat er die Möglichkeit uns zu helfen. Er zeichnet sich gerne durch seine Taten aus. Es liegt an uns, ob wir ihm Raum geben.
veröffentlicht von marlster am 11.8.06 0 Kommentare:
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