Das erste Mal hier
was ist zu erwarten
was ist Vineyard?
Freikirche?
evangelisch?
Bericht eines Besuchers
Über uns
Anfahrt
was wir glauben
wer leitet
in den medien
unsere 7 Träume
Innensicht
lebende Geschichte
Predigt Podcast
Gemeinschaften
- EOS
- freiraum
- patchwork
- echt
- daheim in mannheim
Gründungen
- Frankfurt
- Mannheim
- Eppingen
- Hassberge
Bilder
Veranstaltungen
Kalender & Termine
psalm 2009
psalm 2010
Connect
interner Bereich
Gruppenfragen
mitarbeiten
infomails
kleingruppen
allerlei infos
coaching

von Jesus lernen: wie der Heilige Geist das Leben verändern kann -- 19. August 2006



In Markus wird berichtet, wie Jesus das Reich Gottes auf Erden einläutet. In seinem Wirken kann man die tollen Dinge Gottes hautnah erleben. Jesus erhob den Anspruch, dass das Reich Gottes gekommen ist. Da, wo er wirkte, war das Reich Gottes anstatt der Herrschaft der Teufels. Jetzt kam aber die Theologen auf den Gedanken, dass es hier vielleicht nicht mit rechten Dingen zugeht (Markus 3):

"Die Schriftgelehrten aber, die von Jerusalem herabgekommen waren, sprachen: Er hat den Beelzebul, und: Er treibt die bösen Geister aus durch ihren Obersten. 23Jesus aber rief sie zusammen und sprach zu ihnen in Gleichnissen: Wie kann der Satan den Satan austreiben? 24Wenn ein Reich mit sich selbst uneins wird, kann es nicht bestehen. 25Und wenn ein Haus mit sich selbst uneins wird, kann es nicht bestehen. 26Erhebt sich nun der Satan gegen sich selbst und ist mit sich selbst uneins, so kann er nicht bestehen, sondern es ist aus mit ihm. 27Niemand kann aber in das Haus eines Starken eindringen und seinen Hausrat rauben, wenn er nicht zuvor den Starken fesselt; erst dann kann er sein Haus berauben. 28Wahrlich, ich sage euch: Alle Sünden werden den Menschenkindern vergeben, auch die Lästerungen, wieviel sie auch lästern mögen; 29wer aber den heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung in Ewigkeit, sondern ist ewiger Sünde schuldig. b 30Denn sie sagten: Er hat einen unreinen Geist."

Wie schon letzte Woche erwähnt, kommt der erste richtige Gegenwind gegen Jesus aus der religiösen Ecke. Sie zweifeln, dass Jesus wirklich gut ist und beschuldigen ihn, die Wunder mit schlechten Mitteln zu tun (das ist auch heute noch oft der Fall). Die Reaktion von Jesus? Satan ist dabei, Leute zu zerstören - wie kann er dann Gutes unterstützen?! Also: Jesus macht Gutes, daher kann es nicht im Bunde mit dem Satan sein.

Und dann bringt Jesus den Heiligen Geist ins Spiel und sagt ein paar krasse Worte: alles wird vergeben, aber die Lästerung gegen die Heiligen Geist nie. Warum? Jesus bringt das Reich Gottes und nur da wo er herrscht sind die Leute frei von der Herrschaft des Bösen. Das Problem ist, dass das Reich Gottes eine Weile lang nur dort ist, wo Jesus präsent ist. Gegen Ende seines Lebens meint Jesus: "Es ist gut, dass ich gehe. Denn dann kommt der Heilige Geist" (Johannes 16,7). Der Heilige Geist nimmt die Rolle Jesus ein. Jetzt ist das Reich Gottes da, wo der Heilige Geist wirkt. Er ist die Gegenwart Gottes auf Erden. Unter seiner Herrschaft passieren gute Dinge. Der Heilige Geist ist die Brücke zum Reich Gottes. Wenn man den Heiligen Geist ablehnt, sprengt man diese Brücke und kann daher nicht mehr den Graben überwinden.

Der Heilige Geist ist also der Weg, wie wir im Alltag das Reich Gottes erleben. Selbst Jesus wurde vor dem Start seiner Reich-Gottes-Demonstration mit dem Heiligen Geist erfüllt, was ein Zeichen war, das in jedem Evangelium erwähnt wird. Es ist daher äußerst ratsam, ihn nicht zu vernachlässigen und mehr von ihm zu wollen. Wie kann das gehen?

Lass andere für die Erfüllung mit dem Heiligen Geist für dich beten
Aus irgendeinem Grund hat Gott das Wirken seines Heiligen Geistes und die Demonstration von Gottes Reich an Personen gebunden. In der Apostelgeschichte wirkte der Heilige Geist als die Apostel predigten oder beteten. Gott hätte das Wirken des Heiligen Geistes auch einfach vom Himmel fallen lassen können. Tat er aber nicht. Es passiert immer durch Menschen. Daher ist ein guter Weg, für sich beten zu lassen.

Wende dich Gott und seinem Auftrag zu
Bei der ersten Predigt in der Apostelgeschichte meint Petrus: "Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des heiligen Geistes." Der Weg ist also, sich Gott hinzuwenden, ihn zu suchen. Der wichtigste Teil, um mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden, ist ein Hunger nach mehr von Gott. (Mat 5,3; Luk 11,13)

Singe Psalmen und Anbetungslieder
Epheser 5, 18-20: "Und sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern laßt euch vom Geist erfüllen. 19Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen 20und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus." Um mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden, sollen wir uns nicht voll Wein saufen - also einen klaren Kopf behalten (das gilt auch für andere Ablenkungen und Ambitionen). Stattdessen sollen wir Psalmen und Lieder singen und dankbar sein. Warum? Weil wir in dem Moment unsere Augen auf Jesus richten. Der Heilige Geist wirkt Richtung Jesus und so sind wir in einer gemeinsamen Richtung unterwegs und spüren den Rückenwind.

veröffentlicht von marlster am 24.8.06

Kommentar veröffentlichen

0 Kommentare:


home | vineyard heidelberg e.V. - freie christliche gemeinde | steubenstr.17 - 69210 heidelberg