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Geschenkt! -- die Gabe der Beschränkung -- 28. Oktober 2006




Wir reden über Geschenke. Man bekommt was, das man sich wünscht, das man bisher noch nicht hat. Bei Gott ist es so, dass er für einem wirkt und hilft bei Dingen, die man nicht selber kann oder braucht. Geschenke eröffnen Möglichkeiten. Neue Welten eröffnen sich.

Eine Person, die viel über Gnade verstand und es lehrte, war Paulus. Wie hat er denn Gnade gelernt? Ein interessanter Vers (2. Kor): ?Lass dir an meiner Gnade genüge sein...?. Wie kam es? Durch Probleme. Wie konnte er durch Probleme denn Gottes Geschenkhaltung verstehen?

Im Garten Eden beschenkt Gott die Menschen. Aber er legt ihnen auch auf: von einer Option sollt ihr nicht Gebrauch machen. Die Menschen werden versucht mit der Aussage, sie könnten wie Gott sein. Obwohl sie beschenkt waren, wurde in ihnen der Wunsch geweckt, noch mehr zu haben. Alles zu haben. Wenn man alles will, hat man am Schluss nichts.

Adam und Eva hatten am Schluss nichts. Sie starben. Turmbau zu Babel führte zu nichts, nur zu vielen Sprachen. Jedes Mal wenn Menschen alles wollen, führt es zu Leid und Entzweiung. Interessanterweise findet unsere Erlösung dann statt, wenn wir nicht mehr alles sein wollen, sondern uns zu unserem Zustand stellen. Wir sagen: OK, ich hab?s vermasselt und brauche Hilfe. Dann kommt Hilfe.

Und wie geht es dann weiter? Genau so. Wir stellen uns zu uns und bitten um Hilfe. Und sie kommt. Erlösung kommt durch Eingestehen und Heiligung kommt durch Probleme. Wie wurde Jesus wie Jesus? ?Durch Schmerzen und Leiden lernte er Gehorsam?, heißt es. Also Jesus musste an Grenzen kommen, um in seiner Geschenk-Beziehung mit Gott zu wachsen.

Wenn ich mal in den Himmel kommen werde, wird Gott mich nicht fragen: warum warst du nicht wie Rick Warren? Warum hast du nicht gesungen wie Xavier Naidoo? Er wird mich fragen, warum hast du nicht wie Marlin gesungen und gelebt?

Jeder von uns hat Grenzen, Beschränkungen und Probleme. Das Wesen von Geschenken ist nicht, dass diese weggenommen werden. Vielmehr bringen diese Dinge uns dazu, dass wir unseren eigenen Weg als Geschenk annehmen können. Man sieht das gut bei alten Leuten: manche sind frustriert und bitter; andere sind abgemeldet und innerlich nicht mehr da; und wieder andere fühlen sich wohl in ihrer Haut und freuen sich des Lebens. Was ist der Unterschied? Sie haben die enger werden Grenzen angenommen und können beschenkt leben. (Auch bei jüngeren Leuten ist das so).

Römer 5,3-5 ? warum diese Sequenzen? Sie verabschiedet uns von der Illusion des Endlosen und bringt uns Heim zu unserem Menschlichen. Eugene Peterson nennt die Tendenz zum endlosen ?geistliche Pornografie?. Eine Idealvorstellung ohne Bezug zur Realität (deshalb ist Porno gefährlich). Die Suche nach der perfekten Gemeinde, der perfekten Frau, dem perfekten Land, der perfekten Predigt. Wir müssen auf den Boden der Tatsachen. Da beschenkt Gott. Man beschreibt das häufig mit dem Wort "Zerbruch". In den Psalmen heißt es: "Gott ist nahe dem Zerbrochenen Herzen".

Deshalb ist Dienst an Armen wichtig. Deshalb sind echte Freundschaften wichtig. Deshalb ist Gemeinde wichtig.

Frage Gott, ob deine Beschränkungen und Probleme einen tieferen Sinn haben

Danke Gott für seine Weisheit in Dingen, die nicht nach deinem Wunsch laufen

Beteilige dich an einer unperfekten Gemeinde ? also unsrer.

veröffentlicht von marlster am 2.11.06

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