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Grundlagen für ein gutes Leben -- Identität -- 14. Juli 2007
Wann machen wir uns im Leben auf die Suche nach Identität? Teenager; Midlife-Crisis; Karrierebeginn - Zeiten, in denen wir Orientierung brauchen
Was erhoffen wir uns von Identität? Stabilität, Freiheit von äußeren Einflüssen, Klarheit
Wann suchen wir nicht nach Identität? Als kleine Kinder; mit kleinen Kindern;
Warum? Weil wir genug zu tun oder lernen haben, dass wir keine Zeit für solche Fragen haben.
3 Beobachtungen zu Identität: 1. Identität ist ein Geschenk ID kommt von außen. Unser Name, unsere Aussehen, unser sozialer Stand wird uns zunächst gegeben. Wir finden unsere Identität nicht in uns selbst. Sie kommt daher, dass wir als Gottes Ebenbilder gemacht sind (1. Mose), um Gemeinschaft mit ihm zu haben.
2. Identität wächst in Gemeinschaft ID ist kein alleiniges Merkmal, das uns ohne andere auskommen lässt. Unsere Gaben, Vorlieben, Stärken entwickeln sich durch Ermutigung von anderen. Als Gott den ersten Menschen schuf, sagt er, es sei nicht gut. Er braucht ein Gegenüber. Als Paar waren die ersten Menschen sehr gut. ID wächst in Gemeinschaft mit anderen.
3. Identität erfüllt sich in Berufung ID ist ein Ruf, unseren Platz in der Welt einzunehmen. Arbeit sollte nicht alle ID sein, aber ID fließt immer nach außen. Wir sind von Gott geschaffen, mit dem Auftrag, uns die Welt untertan zu machen, sie zu bebauen und für sie zu sorgen. Jeder hat einen Aspekt dieser Berufung, das Reich Gottes in die Welt zu bringen - ob in der Familie, am Arbeitsplatz, in der Kirche oder im Studium.
Die Krisen, die wir mit ID erleben, haben vielleicht damit zu tun, dass wir an der falschen Stelle suchen (in uns statt in Gott), dass wir auf die falsche Art suchen (allein statt in Gemeinschaft) und das falsche erwarten (eine unabhängig Beschreibung unsrer Art statt einem Ruf in die Welt hinein). Wenn wir das beachten, finden wir vielleicht die Stabilität, die wir gerne hätten.
veröffentlicht von marlster am 27.7.07 0 Kommentare:
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