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Kolosser remixed - Gebet bringt die Kraft in dein Leben – 1. September 2007
Kürzlich war ein Artikel im Time Magazin über Mutter Teresa. Sie hatte 50 Jahre lang eine Glaubenskrise und war dennoch einer der kraftvollsten und tiefsten Christen des letzten Jahrhunderts. Wie kann so was passieren?
Wir erleben das auch ständig in unserem Leben. Dissonanzen zwischen dem was sein sollte und dem was ist. Besonders komisch ist das in Bezug auf Glauben. Wir wissen was und erleben was ganz anderes. Warum gibt es diese Spannung zwischen Glauben und Erleben? Woher kommt diese Dissonanz zwischen Kopf und Herz?
Im Kolosserbrief hatte Paulus das Leben in einer unklaren Welt adressiert. Wir können navigieren, indem wir auf Christus schauen und außer ihm nichts brauchen – war seine Meinung. Im Kapitel 4 schließt er den Brief ab und redet mehrfach über Gebet: Betet beständig! Warum? Wenn wir klare Ordnung haben, warum brauchen wir dann Gebet? Wegen der Spannung zwischen Kopf und Herz. Es ist nicht genug, allein Dinge zu wissen (selbst wenn sie richtig sind). Sie müssen in unser Herz. Und da öffnet Gebet den Kanal, dass wir Gottes Wahrheit erleben.
Mutter Teresa brachte das auf den Punkt: "Gebet erweitert das Herz bis es bereit ist, Gottes Gabe seiner selbst zu empfangen!" Es ist fast so als ob unser Herz schrumpft und verkrampft, wenn wir nicht beten. Aber mit Gebet weitet es sicht. Paul Yonggi Cho, Pastor der größten Gemeinde der Welt, wurde einst gefragt, warum er 3 Stunden am Tag bete. "Ich habe viele Leute in meiner Gemeinde. Daher habe ich viele Problem und ich hasse viele Leute. Also bete ich viel." Jesus sagt: der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach – bete, damit ihr nicht in Versuchung fallt. Wir brauchen also die Erweiterung des Gebets in unserem Herzen!

Ein paar Tipps, um im Gebet zu wachsen: 1. Fange an - der Schlüssel zum Gebet ist, zu beten. 10 Minuten am Tag sind super. 2. Bete laut - man schweift weniger ab und ist klarer im Denken. 3. Lass dich durch Schwankungen im Gebet nicht verrückt machen - Mutter Teresa hat 50 Jahre wenig Trost im Gebet gespürt. Es ist üblich, dass es bessere und schlechtere Tag gibt. 4. Halte durch - Paulus fordert uns auf, beständig zu beten. Durchhalten hat seinen Lohn im Gebet, ähnlich wie im Sport oder im Beruf 5. Bete mit anderen - Jesus sagt, wo 2 oder 3 in seinem Namen beisammen sind, ist er da. 6. Höre auf Gott - manchmal spricht Gott und wir sollten ihm die Chance dazu geben. 7. Nutze Liturgien - manchmal ist es schwer, den Einstieg oder die Stimmung zu finden. Liturgien sind Hilfsmittel, um dir den Einstieg zu erleichtern und Orientierung zu geben. Psalmen sind eine Möglichkeit. 8. Bete mit Freude - wir drücken nichts aus Gott raus, sondern begeben uns in eine Position, wo er uns beschenken kann.
Theresa von Lisieux sagt einst: "Gib mir einen Hebel lang genug , und ich habe die Welt aus den Angeln. Gebet ist dieser Hebel". Wenn wir zusammen beten, kann sich tatsächlich unser Herz so erweitern, dass Gott in uns wohnt und diese Welt prägt. Gebet verändert dein Herz, damit die offen bist für Gottes Gabe seiner selbst. Peter Wagner meinte: "Gebet ist die größte ungenutzte Kraft in der Gemeinde heute". Lasst uns sie nutzen!
veröffentlicht von marlster am 8.9.07 0 Kommentare:
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